Konflikt

Sigmund Freud (1856-1939), Begründer der Psychoanalyse, der „Mutter“ der modernen Psychotherapie, betrachtete den Menschen als Konfliktwesen. Von einem Konflikt spricht die Psychoanalyse immer dann, wenn in uns zwei nicht miteinander zu vereinbarende Wünsche, Bedürfnisse bzw. Impulse aufeinandertreffen.

Zu unterscheiden sind äußere Konflikte, solche zwischen dem Individuum und seiner Umgebung, innere Konflikte, das heißt zwischen eigenen widersprüchlichen Bedürfnissen, sowie verinnerlichte Konflikte, das heißt bewusste, aber auch unbewusste Wünsche, Einstellungen, Haltungen, Verhaltensmuster, die z.B. von den Eltern bzw. Geschwistern übernommen und in uns verankert wurden. Sie wurden somit zu einem Teil unserer Identität.

Die Psychoanalyse betrachtet den Menschen als Konfliktwesen

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Schon als Säugling erlebt man erste Konflikte, wenn bestimmte Bedürfnisse nicht mit jenen der Bezugspersonen übereinstimmen. Im Laufe der normalen menschlichen Entwicklung kommen immer neue Konflikte hinzu und jeder versucht auf seine eigene Art und Weise eine Lösung zu finden, um seine innere Balance zu wahren.

In zahlreichen klinischen Studien ließ sich der Zusammenhang zwischen einer nicht gelungenen Konfliktlösung in der Kindheit (daraus resultiert eine lang anhaltende Stressreaktion) und einem erhöhten Risiko im Erwachsenenalter an einer psychischen bzw. psychosomatischen Störung zu erkranken, belegen.

 

Quellen:

Mentzos S., (2013): „Lehrbuch der Psychodynamik – Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen“
Berger M. et al., (2014): „Psychische Erkrankungen – Klinik und Therapie“

Sigmund Freud (1856-1939), Begründer der Psychoanalyse, der „Mutter“ der modernen Psychotherapie, betrachtete den Menschen als Konfliktwesen. Von einem Konflikt spricht die Psychoanalyse immer dann, wenn in uns zwei nicht miteinander zu vereinbarende Wünsche, Bedürfnisse bzw. Impulse aufeinandertreffen.

Zu unterscheiden sind äußere Konflikte, solche zwischen dem Individuum und seiner Umgebung, innere Konflikte, das heißt zwischen eigenen widersprüchlichen Bedürfnissen, sowie verinnerlichte Konflikte, das heißt bewusste, aber auch unbewusste Wünsche, Einstellungen, Haltungen, Verhaltensmuster, die z.B. von den Eltern bzw. Geschwistern übernommen und in uns verankert wurden. Sie wurden somit zu einem Teil unserer Identität.

Schon als Säugling erlebt man erste Konflikte, wenn bestimmte Bedürfnisse nicht mit jenen der Bezugspersonen übereinstimmen. Im Laufe der normalen menschlichen Entwicklung kommen immer neue Konflikte hinzu und jeder versucht auf seine eigene Art und Weise eine Lösung zu finden, um seine innere Balance zu wahren.

Die Psychoanalyse betrachtet den Menschen als Konfliktwesen

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In zahlreichen klinischen Studien ließ sich der Zusammenhang zwischen einer nicht gelungenen Konfliktlösung in der Kindheit (daraus resultiert eine lang anhaltende Stressreaktion) und einem erhöhten Risiko im Erwachsenenalter an einer psychischen bzw. psychosomatischen Störung zu erkranken, belegen.

 

Quellen:

Mentzos S., (2013): „Lehrbuch der Psychodynamik – Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen“
Berger M. et al., (2014): „Psychische Erkrankungen – Klinik und Therapie“